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Bezugsrecht

In einem Lebens- oder Rentenversicherungsvertrag wird festgelegt, wer bei Eintritt des Versicherungsfalles (z. B. Eintritt der Berufsunfähigkeit oder Tod) über die Leistungen verfügen kann. Der Versicherungsnehmer kann während der Vertragslaufzeit und vor Tod der versicherten Person festlegen, an wen und ggf. in welchem Umfang Versicherungsleistungen fließen sollen. Dabei kann zwischen Leistungen im Erlebensfall (z. B. Arbeitnehmer) und im Todesfall (z. B. Ehegatten) differenziert werden.

Vor dem Eintritt des Versicherungsfalles besteht durch das eingeräumte Bezugsrecht für den zukünftigen Leistungsempfänger (Bezugsberechtigter) keine Verwertungsmöglichkeit. Ein widerrufliches Bezugsrecht kann im Falle einer Abtretung oder Verpfändung nachrangig sein.