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Bilanz(sprung)risiken

Für die sich aus der Pensionszusage ergebende Verpflichtung sind nach § 6a EStG Pensionsrückstellungen zu bilden. Für die Bilanz besteht ein Auffüllungsrisiko, wenn die zugesagte Rente nicht nur nach Erreichen der Altersgrenze, sondern auch bei vorzeitiger Invalidität gezahlt werden soll oder eine Witwenrente vorgesehen ist. Bei Eintritt des vorzeitigen Versorgungsfalls ist in der Regel noch keine entsprechend hohe Rückstellung gebildet worden. Die Rückstellung muss dann bis zur Höhe des Barwertes der beginnenden Verpflichtung aufgefüllt werden. Bei vorzeitigem Tod des Arbeitnehmers und dem Wegfall der Versorgungsverpflichtung ohne Hinterbliebenenversorgung ist die gebildete Rückstellung sofort in voller Höhe gewinnerhöhend aufzulösen.

Sowohl dem Auffüllungs- als auch dem Liquiditätsrisiko bei Fortfall der Pensionsverpflichtung kann durch eine entsprechende Gestaltung einer Rückdeckungsversicherung vorgebeugt werden. Daneben stellt sie in der Regel das für die Erfüllung der Pensionszusage benötigte Kapital im Zeitpunkt des Versorgungsfalles zur Verfügung.